Blödsinn: Kotztütentest

Einmal und nie wieder!
So denke ich über meinen Flug mit China Southern. Meine schlechte Meinung über diese „Fluggesellschaft“ liegt auch an der umständlichen Kotztüte, die zur Folge hatte, dass eine Chinesin sich auf meinen Schoß übergab.

Da auf Langstreckenflügen schon mal Langeweile auftreten kann, hier ein Vergleich der Fluggesellschaften China Southern und Lufthansa, bei dem die Kriterien weder Service noch Sicherheit sind. Ganz banal: Bewertung nach der Qualität der Kotztüten.

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Hier die zwei Testexemplare

Schon am Äußerlichen erkennt mann den Testsieger: Das deutsche Fabrikat, selbsterklärend in seiner an das Bauhaus angelehnte Einfachheit, einzig bedruckt mit einem silbernen Kranich. Weit abgeschlagen dahinter das chinesische Pendant… am perforierten, oberen Rand muss die Tüte erst aufgerissen werden, Folge davon: wichtige Sekunden Zeitverlust.

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Und hier die Auswertung

Da man sich bei der China-Southern-Tüte (s)eine Öffnung erst selbst schaffen muss, führt dieses Problem auch zu extremem Zeitverlust sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Probanden.

Dieser Test endet jetzt zwar abrupt, aber deswegen nicht ohne ein Fazit:
Lang lebe deutsche Wertarbeit!

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Fundstück: Revolutionart

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Interessant und umsonst!

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Blödsinn: Deutschland zwischen 1916 und 1918

Hier zwei Tabellen, die die gesellschaftlichen, politischen und militärischen Vorgänge in Deutschland während des ersten Weltkrieges zwischen 1916 – 1918 erklären. Dieser Stoff wird in Deutschland im Gymnasium in Klasse 9 behandelt. Viel Glück also für alle, die gerade auf eine Geschichtsarbeit lernen.

1916 und 1917

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1918

“Die Weltgeschichte ist auch die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.”

Konrad Adenauer

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Stichwort: Gastgeschenke

Heutzutage hat schon (fast) jeder Schüler mal bei einem Schüleraustausch teilgenommen. Ob ins Nachbarland oder weiter weg, oft stellt sich die Frage, was man bloß als Gastgeschenk mitbringen soll. Deshalb hier ein kleiner (Betonung auf klein) Ratgeber.

• Allgemein:
Allgemein ist es immer gut, wenn man regionale Spezialitäten (die es in dem jeweiligen Land nicht gibt) mitbringt (z.B. Schwarzwälderschinken oder Prünten aus dem Münsterland), für ganz Deutschland bieten sich hier größtenteils essbare Sachen an, z. B. Schnaps oder Bier. Auch Fotobücher oder zumindest ein Bild auf dem man dem Gastgeber seine Familie zeigen kann, sind schön und man hat gleichzeitig ein Gesprächsthema. Es gilt: Nicht nur einen Fresskorb schenken, die Mischung von Essbaren und Dingen die man auch ins Regal stellen kann (und die oft auch noch lange Zeit später bewundert werden) sollte ausgewogen sein.

• China:
Da es im Gegensatz z. B. zu den USA oder Frankreich in China viele deutsche Lebensmittel nicht gibt eignen sich Nutella, Haribo, Schokolade und Co. sehr gut als Mitbringsel. Da viele Chinesen (nicht unbedingt Schüler) klassische Musik lieben und daher auch deutsche Komponisten kennen, bieten sich auch Klassik-CD’s an. Ansonsten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, man sollte aber immer im Auge behalten, dass die Geschenke auch einen Bezug auf Deutschland / zu einem selbst haben sollten.
Achtung: Da die Chinesen heutzutage immer noch sehr abergläubisch sind, sollte man folgende Fettnäpfchen vermeiden: Keine Uhren oder Messer (Schweizer Taschenmesser)schenken, da das bedeutet man wünsche seinem Gastgeber den Tod. Auch Dinge die mit der Zahl 4 in Verbindung stehen, sollte man vermeiden, da das chinesische Wort für 4 ähnlich klingt wie das für Tod. Keine Schreibgeräten mit roter Farbe verschenken, denn das kommt dem Wunsch des Lösens der Beziehungen gleich.
Da auch Farben eine wichtige Bedeutung haben, sollte man seine Gastgeschenke am Besten in pinkfarbenes oder goldenes Papier einpacken. Nicht wundern oder enttäuscht sein, wenn der Partner die Geschenke nicht gleich öffnet. In China gilt es als unhöflich Geschenke dies zu tun.

Da ich selbst noch nicht in so vielen verschiedenen Ländern war, fände ich es toll, wenn ihr falls ihr etwas hinzufügen wollt, einen Kommentar hinterlasst, oder mir eine Mail schickt. Danke.

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Stichwort: Unlike

Jeder kennt heutzutage den Like-Button von facebook, und auch in diesem Blog ist dieser standardmäßig verbaut. Doch warum gibt es keinen Unlike-Button?

Das beste Argument dafür: Mit einem Unlike-Button könnten ahnungslose Internetnutzer gleich vor Seiten wie dieser gewarnt werden. Und gleichzeitig tun sich neue Dimensionen in der Namensgebung auf: Eltern von Zwillingen, könnten das eine Kind like und das andere unlike nennen. Super, oder? Also liebe Entwickler dieser Welt, hockt euch vor euren PC (oder Mac) und überlegt euch was! So könnte es dann ja aussehen wenn es fertig ist:

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Unliken kann man diesen Blog natürlich auch auf die altmodische Art und Weise, denn wer die Schnauze voll hat wird das auch immer Unlike-Button tun.

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Fundstück: Wegwerf-Emailadresse

Wer hat sich nicht immer schonmal eine Wegwerf-Emailadresse gewünscht. Bei kostenlosen Downloads oder einfach nur für Informationen, wo wie so oft persönliche Daten erforderlich sind. Doch geht der Anbieter mit ihrer Emailadresse auch in Ihrem Sinne um?

Bei sofort-mail erhält man völlig kostenlos eine Mülladresse. Ob das in Zeiten von facebook und Co. überhaupt noch Sinn macht, sei dahingestellt. Verrückte Ideen wie diese sollten aber auf jeden Fall gewürdigt werden. Vor allem wenn man dort auch noch die lustigste FAQ-Seite, die es meiner Meinung nach im Web gibt, bewundern kann. In nicht einmal 3 Sekunden zur Emailadresse… Beeindruckend sinnlos, das Ganze, aber man sollte es unbedingt ausprobieren (vielleicht braucht man es ja doch einmal).

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Stichwort: Steal this book

Ein Buch über Cannabisanbau, trampen, das Starten eines Piratenradios, Kreditkarten fälschen, Molotowcocktails herstellen, kämpfen, Essensdiebstahl, das Auffinden von Waffen… All’ das steht in Abbie Hoffman’s 1971 erschienen Buch “Steal this Book”.

Das Buch das die Rebellion gegen Autorität in jeder Form forderte und überdies alles zum Thema “Wie nehme ich ein System auseinander” sammelte, traf genau den damaligen Zeitgeist. Denn Ende der 60er Jahre wurde in den USA die Youth International Party, die sich in Anlehnung an die Hippies, Yippies nannte gegründet. Die Gründungsmitglieder, darunter auch der Autor von “Steal this book”, Abbie Hoffman, wollten eine Gegenkultur zur prüden Ernsthaftigkeit, die damals in den USA herrschte, schaffen. Durch die Medienwirksamkeit ihrer Aktionen gewannen die Yippies in kürzester Zeit immer mehr Anhänger. Bekannt sind vor allem das von den Yippies zum Präsidentschaftskandidaten erkorene Schwein Pigasus, oder die angeblichen Schamanen, die versuchten dem Weißen Haus den Teufel auszutreiben. Eine von Abbie Hoffman angeführte Gruppe, die Geldbündel (echte wie falsche) in die Wall Street warf, zeigte die Habgier der Börsenmakler, denn die meisten versuchten sich so viele Geldscheine wie möglich unter den Nagel zu reißen. Aber zurück zum Buch: Als Abbie Hoffman es 1969 fertig gestellt hatte und es verschiedenen Verlagen zur Veröffentlichung anbot, lobten diese und stritten sich teilweise sogar um das Buch. Letztendlich wollte aber dann doch kein Verlag “Steal this book” drucken, weshalb es im eigenen Stand-Up-Verlag erschien. Die Vermutung Abbie Hoffman’s und der Yippies, dass das FBI die Finger mit im Spiel hatte konnte aber nie bestätigt werden. Wer von dem knalligen Aktionen fasziniert ist (auch bei YouTube zu sehen), oder in Zeiten von Bankenkrise und Eurorettungsschirm zum Revoluzzer werden will, kann hier Abbie Hoffmans Buch kostenlos und legal herunterladen. Außerdem findet man bei “Steal this wiki” einen ständig aktualisierten und auf heute bezogenen Leitfaden zum Thema.

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